Kinder und alte Leute in der Region Varna, deren Elend der öffentlichen Wahrnehmung entgeht, sind ganz besonders auf die Initiative Einzelner angewiesen. Damit aus dem Bach ein Strom wird, braucht es aber die Unterstützung Vieler. Ich wünsche mir, dass sich noch viele Menschen mit dem Freundes)kreis des Sozialwerks und mit den benachteiligten Gruppen in Bulgarien verbunden fühlen.
Dr. Reinhold Rückl [ Professor für Theoretische Physik / Elementarteilchenphysik, Universität Würzburg ]
Mit Essensversorgung allein ist es oft nicht getan. Ein Teil des bedürftigen Personenkreises nimmt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der "Sozialen Patronage" bei Bedarf auch einfache pflegerische Leistungen und soziale Dienstleistungen in Anspruch. Zu letzteren zählen etwa Hilfen im Haushalt, Begleit- und Fahrdienste, Ämtergänge, Medikamentenbesorgung, Kontakte zu Ärzten, zu Sozialämtern usw.
Viel mehr als satt und sauber
Waschen, das Mittagessen füttern, einmal in der Woche duschen und sonstige pflegerische Aufgaben übernehmen:
Eine Krankenschwester des Bulgarisch-Deutschen Sozialwerks leistet auf Honorarbasis diese Dienste. Sie schaut auch zwischendurch und ganz ohne Bezahlung mal vorbei und unterhält sich freundlich mit der an Alzheimer erkrankten Maria N.
Ihr Mann ist Rentner und verkauft untertags Zeitungen, um die Rente aufzubessern, die zum Leben nicht reicht. Die 90-jährige Schwiegermutter, die bei den beiden wohnt, ist schon mit kleinen Aufgaben überfordert. Die Pflegerinnen des Sozialwerks versorgen Maria N. und noch 20 weitere Patienten.



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